Die Tagung beginnt am Mittwoch, den 18. Februar 2026, ab 9:00 Uhr mit der Anmeldung; der offizielle Programmauftakt folgt um 10:30 Uhr. Am Donnerstagabend, 19. Februar 2026, findet ab 18:30 Uhr der Gesellschaftsabend im „Kukoon“ statt. Das Tagungsprogramm endet am Freitag, den 20. Februar 2026, um 13:30 Uhr.

Übersicht Tagungsprogramm

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über das Tagungsprogramm (vorläufiger Stand 25.11.2025):

Programmübersicht als Tabelle für drei Konferenztage (Mittwoch 18.02., Donnerstag 19.02., Freitag 20.02.) mit Uhrzeiten und Veranstaltungen.

Mittwoch, 18.02.:
09:00–10:30 Anmeldung, parallel Kaffee.
10:30–12:15 Vortrag von Prof. Dr. Michael Zander: ‚Kommunismus für die Schule?‘ Zum Verhältnis von kapitalistischer Ökonomie und inklusiver Politik.
12:15–13:30 Anmeldung; parallel Mittagspause in der Mensa und Doktorand:innen-Lunch.
13:30–15:00 Beitragsslot 1.
15:00–15:30 Kaffeepause.
15:30–17:00 Beitragsslot 2.
17:00–18:00 Diskursives Format im Plenum mit drei Kurzimpulsen.
18:15–19:15 Abendprogramm: BIDOK e.V. et al.

Donnerstag, 19.02.:
09:00–10:30 Beitragsslot 3.
10:30–11:30 Postersession, anschließend Kaffeepause.
11:30–13:00 Beitragsslot 4.
13:00–14:00 Mittagspause in der Mensa.
14:00–15:15 Zwei Beiträge: Janne Schmidmann ‚Gesehen werden – Inklusion fängt bei mir an‘ und Prof. Dr. Jan Steffens ‚Inklusion im Resonanzraum Schule‘.
15:30–18:00 Parallelformate: Open Spaces, Kulturprogramm, Barcamp ‚Beziehungsorientierte Schule‘.
Ab 18:30 Feier-Abend.

Freitag, 20.02.:
09:00–10:30 Beitragsslot 5.
10:45–12:15 Beiträge von Prof. Dr. Evelynn Hammonds und Prof. Dr. Patrick McCarthy.
12:15–12:45 Kaffeepause.
12:45–13:30 Abschlussdiskussion zur Tagungsgestaltung.
Danach: Snacks to go.“

* Beitragsformate: Einzelbeitrag, Symposium, Diskussionsforum, SymposiumPlus

Programmhighlights

Den inhaltlichen Auftakt am Mittwochmorgen wird Prof. Dr. Michael Zander (Hochschule Magdeburg – Stendal) mit seinem Vortrag zu ‚„Kommunismus für die Schule“? Zum Verhältnis von kapitalistischer Ökonomie und inklusiver Politik‘ gestalten.

Am Mittwochnachmittag wird das Tagungsthema in einem interaktiven Plenumsformat zu Forschung- Haltung – Aktivismus vertieft.

Am Donnerstagnachmittag öffnet sich die Tagung für einen Dialog zwischen Wissenschaftler:innen, pädagogischen Fachkräften aus Schulen, Studierenden sowie weiteren Akteur:innen aus Gesellschaft und Politik. Den Auftakt gestaltet Janne Schmidmann, Gründerin des Schülerinnenrates Inklusion in Bremen, Sprecherin der Initiative Bildungswende JETZT und Schülerin einer 11. Klasse. In ihrem Vortrag „Gesehen werden – Inklusion fängt bei mir an“ gibt sie Impulse aus der Perspektive junger Menschen, die Schule, Lernen und gesellschaftliche Teilhabe aktiv mitgestalten und dabei dennoch von Marginalisierung betroffen sind. Daran anschließend setzt Prof. Dr. Jan Steffens weitere Impulse in seinem Vortrag „Inklusion im Resonanzraum Schule: Deinstitutionalisierung durch Schüler*innenperspektiven und Beziehungsgestaltung“. Er stellt Ergebnisse aus seinem Projekt vor, das Schulentwicklungsprozesse in Bremerhaven begleitet hat, um die Perspektiven, Interessen und Probleme von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebenslagen konsequent zum Ausgangspunkt für die Entwicklung einer inklusiven Schule in einer pluralen Gesellschaft zu machen.

Auf dieser Grundlage lädt das 2. Barcamp des Netzwerkes Inklusive Bildungslandschaften in Kooperation mit dem Projekt Inklusion im Resonanzraum Schule zu einem offenen, kollegialen und vielfältigen Austausch ein. Der Fokus liegt auf dem Thema „Beziehungsorientierte Schule“. Die konkreten Inhalte entstehen vor Ort durch die Teilgeber:innen – Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen, Studierende und weitere Interessierte sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen: Ob Ideen zur Umsetzung inklusiver Praxis, digitale Tools, Herausforderungen aus dem Schulalltag oder inspirierende Projekte – jede:r kann Themen einbringen, diskutieren und gemeinsam weiterentwickeln.

Mit Prof. Dr. Evelynn Hammonds und Prof Dr. Timothy Patrick McCarthy (beide von der Harvard University), folgt am Freitagvormittag ein internationales Highlight. Ihr Vortrag beschäftigt sich mit der Zukunft inklusiver Pädagogik unter dem Druck rechtsextremer politischer Gruppierungen und Regierungen. Prof. Dr. Hammonds‘ Expertise umfasst African-American Studies, Geschichte der Medizin, Science & Race sowie Women & Gender Studies. Prof. Dr. McCarthy hält den Lehrstuhl des Global LGBTQI and Human Rights Program. In Lehre und Forschung beschäftigt er sich mit der Geschichte von „Social Movements“, Gerechtigkeit und Bildung, Kommunikation und Leadership.

Socializing am Dienstagabend

Für Teilnehmer:innen, die bereits am Dienstag, den 17. Februar 2026, anreisen, wird ein gemeinsames informelles Abendessen auf Selbstzahlungsbasis in Universitätsnähe angeboten. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie dies im Rahmen der Tagungsanmeldung oder per E-Mail an ifo2026@uni-bremen.de angeben.