Das detaillierte Programm (mit Abstracts) mit allen einzelnen Beiträgen und Abstracts sowie weiterführenden Informationen können Sie ab sofort im Pretalx-System einsehen.
Die Tagung beginnt am Mittwoch, den 18. Februar 2026, ab 9:00 Uhr mit der Anmeldung; der offizielle Programmauftakt folgt um 10:30 Uhr. Am Donnerstagabend, 19. Februar 2026, findet ab 18:30 Uhr der Gesellschaftsabend im „Kukoon“ statt. Das Tagungsprogramm endet am Freitag, den 20. Februar 2026, um 13:30 Uhr.

Übersicht Tagungsprogramm
Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über das Tagungsprogramm:

* Beitragsformate: Einzelbeitrag, Symposium, Diskussionsforum, SymposiumPlus
Einen Einblick in die einzelnen Beiträge mit Abstracts und weiterführenden Informationen erhalten Sie im detaillierten Tagungsprogramm im Pretalx-System.
Programmhighlights
Den inhaltlichen Auftakt am Mittwochmorgen wird Prof. Dr. Michael Zander (Hochschule Magdeburg – Stendal) mit seinem Vortrag zu „Kommunismus für die Schule“? Zum Verhältnis von kapitalistischer Ökonomie und inklusiver Politik gestalten.
Am Mittwochnachmittag wird das Tagungsthema in einem interaktiven Plenumsformat zu Forschung- Haltung – Aktivismus mit Beiträgen von Prof. Dr. Anne Piezunka, Prof. Dr. Phillip Neumann und Prof.in Dr.in Gertraud Kremsner vertieft.
Am Donnerstagnachmittag öffnet sich die Tagung für einen Dialog zwischen Wissenschaftler:innen, pädagogischen Fachkräften aus Schulen, Studierenden sowie weiteren Akteur:innen aus Gesellschaft und Politik. Wir freuen uns hierfür auf Grußworte unseres Bildungssenators Mark Rackles und Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein. Den inhaltlichen Auftakt gestaltet Janne Schmidmann, Gründerin des Schülerinnenrates Inklusion in Bremen, Sprecherin der Initiative Bildungswende JETZT und Schülerin einer 12. Klasse. In ihrem Vortrag Gesehen werden – Inklusion fängt bei mir an gibt sie Impulse aus der Perspektive junger Menschen, die Schule, Lernen und gesellschaftliche Teilhabe aktiv mitgestalten und dabei dennoch von Marginalisierung betroffen sind. Daran anschließend setzt Prof. Dr. Jan Steffens weitere Impulse in seinem Vortrag Inklusion im Resonanzraum Schule: Deinstitutionalisierung durch Schüler*innenperspektiven und Beziehungsgestaltung. Er stellt Ergebnisse aus seinem Projekt vor, das Schulentwicklungsprozesse in Bremerhaven begleitet hat, um die Perspektiven, Interessen und Probleme von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebenslagen konsequent zum Ausgangspunkt für die Entwicklung einer inklusiven Schule in einer pluralen Gesellschaft zu machen.
Auf dieser Grundlage findet das 2. Barcamp des Netzwerkes Inklusive Bildungslandschaften statt. Das Barcamp „Beziehungsorientierte Schule“ bietet eine interaktive Plattform für den wissenschaftlichen und praktischen Austausch zu einer schulischen Kultur, in der Beziehung, Resonanz und authentische Anerkennung zentral sind. In enger Kooperation mit dem Forschungsprojekt IReS (Inklusion im Resonanzraum Schule) und dem Netzwerk Inklusive Bildungslandschaft im Land Bremen wird das Barcamp zu einem dynamischen Forum, in dem Forschung und Praxis sich begegnen, Fragen gemeinsam reflektieren und neue Forschungsansätze aus der Praxisfelderöffnung entwickeln. Als offenes, partizipatives Format laden wir praktisch Tätige und Forschende ein, sich aktiv in die Gestaltung von Session-Themen einzubringen – von konkreten Methoden und Erfahrungen aus dem schulischen Alltag bis hin zur gemeinsamen Reflexion von Forschungspraxis oder der Diskussion empirischer Befunde. Das Barcamp ist eine Gelegenheit, Erkenntnisse zu verknüpfen und gemeinsam neue Wege für eine beziehungsorientierte Schule zu eröffnen.
Mit Prof. Dr. Evelynn Hammonds und Prof Dr. Timothy Patrick McCarthy (beide von der Harvard University), folgt am Freitagvormittag ein internationales Highlight. Ihr Vortrag Diversity Matters: Progress, Backlash & the Uncertain Future of Diversity, Equity, and Inclusion Efforts beschäftigt sich mit der Zukunft inklusiver Pädagogik unter dem Druck rechtsextremer politischer Gruppierungen und Regierungen. Prof. Dr. Hammonds‘ Expertise umfasst African-American Studies, Geschichte der Medizin, Science & Race sowie Women & Gender Studies. Prof. Dr. McCarthy hält den Lehrstuhl des Global LGBTQI and Human Rights Program. In Lehre und Forschung beschäftigt er sich mit der Geschichte von „Social Movements“, Gerechtigkeit und Bildung, Kommunikation und Leadership.
Socializing am Dienstagabend
Für Teilnehmer:innen, die bereits am Dienstag, den 17. Februar 2026, anreisen, wird ein gemeinsames informelles Abendessen auf Selbstzahlungsbasis in Universitätsnähe angeboten. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie dies im Rahmen der Tagungsanmeldung oder per E-Mail an ifo2026@uni-bremen.de angeben.